Kategorie: Allgemeines

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  • Freiheit ist das, was man uns antut

    Freiheit ist das, was man uns antut

    In süßen Duft der Freiheit neigen wir manchmal zu Ersticken

    Zu viele Optionen und Alternativen, die uns erdrücken

    Getrennt oder zusammen?

    Diese Frage stellt sich nicht nur, wenn wir die Rechnung verlangen

    Kennenlernen oder gleich blockieren?

    Wir haben keine Zeit zu verlieren

    Wegschmeißen, statt reparieren

    Das ist, was wir präferieren

    Wir lieben Kopien, statt Originale

    Und tun so, als hätten wir eine harte Schale

    Unser Vertrauen und unsere Loyalität

    Teilen wir lieber mit der virtuellen Welt

    Ist es der Stolz oder doch die Ignoranz

    Wir verstecken uns viel zu oft hinter falscher Toleranz

    Sind es die Unsicherheiten, die wir mit uns tragen?

    Oder doch Angst vor der Antwort auf die Frage:

    Brauche ich dich, oder will ich dich einfach nur haben,

    Um dann zu sagen, dass die anderen falsch lagen?

    In der Blüte des Lichts würden wir den Wert vielleicht erkennen

    Doch das Einzige, was wir können, ist den Preis zu benennen

    Die Einzigartigkeit liegt im Auge des Betrachters

    Unsere Generation sieht nur das Laster

    Vielleicht bist du nicht auf der Suche nach einem modernen Gerät, das oft im Einsatz ist

    Vielleicht ist es eher die Antiquität, die selten zu finden ist

    Wir wollen das Risiko minimieren

    Nicht zu viel investieren

    Maximalen Erfolg generieren

    Von Gutmütigkeit profitieren

    Andere reduzieren,

    Um es sich zu leisten, sich ausschließlich zu amüsieren

    Und das als Naivität deklarieren,

    Wenn andere sich nicht daran orientieren

    Es gibt Menschen, die deine Welt aus den Angeln reißen,

    Doch leider sind wir zu beschäftigt und möchten uns selbst das Gegenteil beweisen

    Es gibt Momente, da muss man sich beugen,

    Das ist nicht zu leugnen

    Es ist die Anziehungskraft,

    Die einen fertig macht

    Manchmal ist jemand Feuer und der andere nur eine Flamme

    Dachtest du, du kannst ihr entkommen?

    Nur ein Bruchteil aus Aktionen, sind wir ein Bild, auf das wir blicken

    Welches wir dann posten oder dem anderen schicken

    Wir wehen dahin, wie ein vertrocknetes Blatt

    Und wissen nicht, was der nächste Niederschlag mit uns macht

    Lande ich wieder auf ein Haufen Laub,

    Oder kann ich Wurzeln schlagen, wenn ich nur fest dran glaub?

    Kann ich mich ohne zu beugen, ein Leben lang binden?

    Oder wachse ich ein lebenslang hinein, ohne Reue zu empfinden?

    Liebe ist keine Einzelhaft

    Ihr Name ist nicht Alcatraz

    Wir wissen genau, wer und was uns gut tut

    Doch Freiheit ist das, was man uns antut

  • Wahre Schönheit kommt von drinnen

    Wahre Schönheit kommt von drinnen

    Die Tür fällt ins Schloss, nach dem der Paketboote diese Woche schon das dritte Paket bei mir abgegeben hat. Hyaluronserum, Retinol Creme, Algen Maske, chemisches AHA Peeling, Kreatin Kur für die Haare und alles, um ‚schön‘ aussehen zu wollen. Während ich hier sitze und all diese Fläschchen, Döschen und Pröbchen betrachte, frage ich mich, wie viel Zeit ich bei all diesen angelernten Skills, bezüglich Inhaltsstoffe bzw. Wirkstoffe, chemischen Zusammensetzungen, Hautbeschaffenheit oder pH-Werte vergeudet habe? Ganz zu schweigen von dem Geld. Ich frage mich, wie gut ich wohl in der Schule oder im Studium gewesen wäre, wenn ich dieselbe Motivation aufgewendet hätte, wie hier zum Thema Beauty? Wieso steckt in uns Menschen ständig der Druck, schön sein zu wollen?

    Was erwarten Menschen eigentlich von Schönheitsprodukten?

    Paradoxerweise weiß ich genau, dass ich all das nicht brauche, oder anders gesagt brauchen sollte. Mit der Menge an all diesen Produkten, könnte vermutlich einen Salon führen. Nach langem ein und aussortieren dieser Produkte kam mir die Erkenntnis. Es geht primär nicht, um die Angst zu altern, oder die Annahme, nicht mehr so attraktiv auf andere zu wirken. Auch die Produkthersteller oder die Werbungen sind nicht in erster Linie dafür verantwortlich, warum ich glaube all das zu brauchen. Es ist dasselbe Gefühl erwecken zu wollen, wie damals, als man zum ersten Mal den Haarglätter für sich entdeckt hat und nicht mehr mit der Harry Potter Figur Hagrid sich verglichen hat. Oder sich anfing zu rasieren, den Bart zu stutzen oder die Augenbrauen zu zupfen. Der Moment, als die pechschwarze Mascara die Wimpern solang und ausdrucksstark aussehen lassen haben, sodass die eigene Augenfarbe viel mehr zum Ausdruck kam. Die Creme, die nach kurzer Zeit die Pickelchen verschwinden lassen hat. All die ersten Male, als wir Kosmetiker oder Haarprodukte ausprobierten, die uns selbst das Gefühl vermittelt haben, schön zu sein. Dieses Gefühl, welches das Selbstwert steigern ließ, das Selbstbewusstsein förderte und in gewisser Weise Mut verliehen hat. All das erwarten Menschen von einem Schönheitsprodukt. Natürlich ist das eine utopische Vorstellung, die wir von einem Produkt erwarten.

    Schönheit kommt von innen

    Wir wollen uns in erster Linie schön finden. Erst dann ist es möglich, von anderen Komplimente anzunehmen. Selbstverständlich liegt Schönheit im Auge des Betrachters und ja, jeder Mensch ist auf seine eigene Weise schön usw. Wir kennen all diese Sprüche, die wir einander sagen, um sich besser zu fühlen. Klar, Schönheit kommt in erster Linie von Innen, aber nicht so wie es viele auffassen in Form von Aufrichtigkeit, ein großes Herz, Empathie oder Hilfsbereitschaft. Derjenige, der dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat, gehört am Intimbereich gewachst. Warum sonst haben sonst ignorante, von sich selbst besessene, egomanische, narzisstische Menschen so viel Erfolg auf dem Single-Markt? Die Antwort ist, dass solche Menschen sich unwiderstehlich finden und genau dieses Gefühl vermitteln sie auch ihrer Umwelt. Das bringt viele Leute dazu, diesen Mensch ebenfalls als attraktiv wahrzunehmen, auch wenn dieser überhaupt nicht dem Schönheitsideal entspricht. Da spielt es dann keine Rolle, ob die Person paar Kilos zu viel, paar Haare zu wenig oder paar Zentimeter zu klein ist. Aufgrund der Tatsache, dass diese Menschen so selbstüberzeugt sind, entsteht dadurch eine Art Gaslighting. Die Manipulation über die Wahrnehmung ihres Erscheinungsbildes ist so ausgeprägt, sodass die andere Person tatsächlich an der eigenen Vorstellung von wahrer Schönheit zweifeln lässt.

    „Leute machen Kleider“, oder wie ging der Spruch nochmal?

    Ähnlich ist es auch bei Modetrends. Jetzt mal Hand aufs Herz, wer hätte je gedacht, dass die Jogginghose, die nach Karl Lagerfelds Aussage, das Textilstück des ultimativen Scheiterns ist, sich mittlerweile als Nachfolger der beliebten Jeanshose entpuppt hat? Lange vor Corona haben die Menschen angefangen immer öfter Jogginghosen zu tragen, da jeder eingesehen hat, dass sie einfach praktisch sind und sie mittlerweile sowohl elegant als auch lässig getragen werden können. Ähnlich ist es auch bei Menschen, denn wer möchte ständig auf jemanden warten müssen, der ewig brauch, bis dieser sich fertig gemacht hat? Und das gilt sowohl für Frauen als auch Männer.

    „Scheiß darauf, ich lege ein Filter darüber.“

    Zum Thema Schönheit darf der Punkt Fotos natürlich nicht fehlen. Wann habt ihr das letzte Mal ein Bild von euch selbst gepostet, ohne einen Filter oder eine Bildbearbeitungsapp verwendet zu haben? Ja, ich kann ehrlicherweise diese Frage auch nicht konkret beantworten, weil es einfach zu lange her ist. Ich kann es auch niemanden verübeln, da man auf Social – Media Plattformen quasi gezwungen wird, genauso perfekt aussehen zu müssen, wie jene Menschen, die im Monat mehrere Hundert Euros für Bearbeitungsapps und tausende Euros für Schönheitsoperationen ausgeben. Das Gefährliche daran ist nicht das verzerrte Bild dieser Menschen oder die Risiken der Operationen, sondern, dass es in vielen Gesellschaften total normalisiert wurde, nicht mit dem zufrieden zu sein, wie man ist.

    Die Mir-Egal-Haltung

    Überzeugt von diesen neuen Erkenntnissen, druckte ich die Retourscheine aus, um mehr als die Hälfte der Produkte wieder zurückzuschicken. Ja, ich könnte der Industrie, der Werbung oder der Gesellschaft die Schuld in die Schuhe schieben, weshalb ich immer noch ein Opfer des Kapitalismus bin. Doch das wäre noch falscher als die Versprechungen, die auf diesen Produkten groß aufgedruckt worden sind. Es heißt Schönheit liegt im Auge des Betrachters, aber sind wir es nicht, die uns täglich selbst im Spiegel betrachten? Am Tag darauf kam der Paketboote erneut, um die Pakete wieder abzuholen. Ich war noch in meinem Pyjama, hatte meine Haare in einem zerzausten Dutt und ich meine sogar noch paar Kaffeeflecken auf dem Oberteil gehabt zu haben, als er vor meiner Wohnungstür stand. Ich öffnete die Tür und lächelte, während er mich auch anlächelte und sagte: „Sie sehen heute richtig entspannt aus.“ Tatsächlich war ich es auch, ich arbeitete an diesen Text und es war mir egal wie ich aussehe. Wenn ich doch nur vor jedem Menschen so selbstbewusst diese „Mir-Egal-Haltung“ aufrechterhalten könnte! Als die Tür erneut ins Schloss fiel, wurde mir bewusst, dass nach meiner eigenen Familie, der Paketboote der einzige Mensch ist, der mich bisher in allen Lebenslagen sehen durfte, ohne das ich darüber nachdachte, wie ich wohl aussehe.

  • Es ist soweit – Mein erstes eigenes Buch ist erschienen!

    Es ist soweit – Mein erstes eigenes Buch ist erschienen!

    Viele, die mich kennen, wissen, dass ich seit langem an diesem Projekt arbeite und ich oft daran gedacht habe alles abzubrechen. Doch nun halte ich es in der Hand und bin stolz, dass es tatsächlich fertig ist. 

    Dieses Buch wurde aus mehreren Perspektiven beschrieben und nimmt nicht nur Bezug auf den Syrienkrieg oder Flüchtlingskrise, sondern in erster Linie um den Umgang mit Verlusten. 

    • Verlust von Menschen 
    • Verlust des Heimatgefühles
    • Verlust der Hoffnung 
    • Verlust der eigenen Überzeugungen 

    Und die daraus resultierende zentrale Frag ist: Wer bin ich, wenn ich all das nicht mehr habe und wer war ich, als ich all das noch hatte?

    Fall das Interesse geweckt wurde, sind hier die Links, um das Buch online erwerben zu können:

    https://www.amazon.de/dp/371034297X/ref=cm_sw_r_cp_api_i_W9yVDbR01S0AV

    http://www.united-pc.eu/buecher/biografie-politik-zeitgeschichte/geschichte-biografie/wer-du-warst-wer-du-bist.html

    https://www.thalia.de/shop/home/suggestartikel/ID145805874.html?sq=Wer%20du%20warst,%20wer%20du%20bist&stype=productName

    Informationen zu den künftigen Lesungen werde ich noch bekannt geben. 

    Viel Spaß beim Lesen 😉 

  • Fake News – Warum die Wahrheit keine Rolle mehr spielt

    Wenn es ums Klima geht, gibt es die gefühlte Temperatur und die tatsächliche Temperatur. Heutzutage gibt es jedoch auch die gefühlte Wahrheit. Aber woran erkennt man nun die Wahrheit? Wenn es um Wetter geht, gibt es Thermometer, die die tatsächliche Temperatur messen können. Aber mit welchen Instrumenten können wir die tatsächliche Wahrheit messen? 

    Mehr Likes für falsche Tatsachen

    Mit der Realität? Bestimmt nicht. Jeder kann dank Social Media komplett andere Tatsachen erschaffen und darstellen. Wie soll man erkennen, was wahr oder falsch ist, wenn selbst ganz normale Menschen den Drang verspüren, gewisse Dinge vorzuspielen, nur um etwas mehr Bestätigung zu  bekommen? Bei Nachrichten,- oder Zeitungsredaktionen ist es genauso. Wenn überhaupt noch jemand ernsthaft sich eine Zeitung durchliest oder sich die Nachrichten anschaut. Das heutige System ist ganz einfach zu erklären: Umso mehr Klicks ein Beitrag hat, umso mehr Geld kann man damit verdienen.   

    Online Verkäufer mit neuer Berufsbezeichnung 

    „Produktplatzierungen“ werden öfter angeklickt als Nachrichten. Wir wissen, dass Werbung uns bewusst manipuliert, trotzdem klicken wir immer wieder drauf. Früher hat man Avon-Verkäuferinnen oder Staubsaugervertreter, die Tür vor der Nase zugeschlagen. Heute nehmen wir diese penetrante Verkaufsstrategie via. Social Media freiwillig in Kauf. Nicht nur in Kauf, wir fördern es sogar noch aktiv und ermöglichen solchen Verkäufern („Influencer sind im Prinzip ja auch nur überbezahlte Verkäufer, die zu viel Zeit haben), ein sorgenfreies und luxuriöses Leben zu finanzieren, ohne jemals wirklich dafür gearbeitet zu haben. Warum? Weil es grade total populär ist und jeder am liebsten selbst sowas machen möchte.  

    Hauptsache es ist populär 

    Und apropos populär: Falls etwas nicht so populär ist, wird es gar nicht erst von den Presseagenturen bzw. den Redaktionen gesendet. Nicht etwa, weil man es nicht veröffentlichen will, sondern weil es nicht richtig verkauft werden kann bzw. es sich nicht so gut verbreiten lässt. Alles muss immer größer, schlimmer und extremer gemacht werden, um der Sache überhaupt Beachtung zu schenken.     

    All time Favorite Themen, wie die AFD 

    Obwohl wir das wissen, ist es sehr vielen einfach egal. Wenn es nicht so wäre, gäbe es ähnliche Proteste, zu einer verfälschten Medienpräsens, so wie die der Fridays for Future Kampagne. Doch sowas existiert nicht. Wir versteifen uns auf solche all time Favorit Themen, wie die AFD aber merken nicht, wie viel Raum und Aufmerksamkeit wir dieser Ideologie schenken. Genau das ist doch das Ziel. „Umso mehr wir provozieren, um so mehr kostenlose Werbung bekommen wir.“ Da ist es auch egal, ob das alles stimmt, oder nur nicht. 

    „Verbreiten wir eigene Geheimnisse“

    Selbst in einer der bisher erfolgreichsten Netflix Serie „Haus des Geldes“ geht es kurz um das Thema Fake-News. In einer Szene heißt es: „Verbreiten wir eigene Geheimnisse und vergiften alle Zeitungen, Fernsehsender und Nachrichtenredaktionen im Land. Polizisten die gekauft wurden und korrupte Minister. Orgien, die finanziert mit öffentlichen Entwicklungsgelder.“ In der Szene danach, entgegnet ein anderer: „Dies würde die Glaubwürdigkeit des Systems zerstören.“ 

    Social Media als Waffe

    Genau das geschieht auch seit langem in der Rarität, ohne dass jemand sich dagegen wehrt. Die Plattformen, die uns vernetzen sollten, werden nun als Waffen eingesetzt. Es ist unmöglich die Inhalte zu differenzieren. Denn es passiert alles auf derselben Plattform, auf der wir uns mit unseren Freunden unterhalten oder Baby-Fotos posten. Nichts ist so, wie es scheint.  

    Auch ich bin ein Teil des Problems 

    Auch ich, die hier grade all das geschrieben hat, ist leider angewiesen auf Social Media, um damit eine gewisse Reichweite zu schaffen. Wenn es um Recherche geht, muss ich auch darauf zurückgreifen und schauen was auf Facebook, Twitter oder Google steht. Also wer bin ich, die den Lesern sagt, fangt an offline zu gehen und mehr in der Realität präsent zu sein, wenn ich doch im Prinzip ein Teil dieser Maschinerie bin? Als ich mich für Journalismus interessiert habe, wollte ich Sachverhalte aufdecken, Dinge durchleuchten und Teil einer Lösung sein. Doch was bleibt, ist die Erkenntnis, dass auch dieser Text vielleicht paar Leute lesen werden, die es tatsächlich interessiert, was ich zu sagen habe. Nicht weil ich unfähig bin, mich selbst klein machen möchte, oder ähnliches. Dieser Beitrag enthält keine Produktplazierungen und Schlagwort wie Flüchtlinge und/oder Sex. 

    Ein Thermometer, um die Wahrheit zu messen, wird es nie geben. Doch die Fahrigkeit zu hinterfragen, sollte man generell keinem Gerät oder nur dem Internet überlassen.